Knochenkrebs

Knochenkrebs

Der Primäre Knochenkrebs ist äußerst selten, doch die Erkrankung kommt vor. An Knochenkrebs erkranken meist Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In der Regel ist Knochenkrebs eine Folge von einer vorangegangenen Krebserkrankung, wenn sich im Knochengewebe Metastasen gebildet haben.

Besondere Symptome gibt es beim Knochenkrebs nicht, Schmerzen sind die einzigen auftretenden Beschwerden. Wird Knochenkrebs diagnostiziert, heißt es für die Mediziner: Schnell handeln. Die Therapie besteht in der Regel aus Operation, Chemo- und Strahlentherapie, wie bei den meisten Krebserkrankungen, wobei eine Chemotherapie hier eher wenig Wirkung zeigt. Deshalb werden lieber Bisphosphonate gegeben. Auch Knochenmetastasen werden in mehreren Stufen behandelt, genau so, wie die primäre Krebserkrankung. Auch hier gilt:
Je eher der Krebs entdeckt wird umso schneller kann man mit einer Behandlung beginnen und somit stehen auch die Chancen auf Heilung um einiges besser.

Nicht selten kommt es jedoch vor, dass die primäre Krebserkrankung erst durch die Entdeckung der Knochenmetastasen diagnostiziert wird. Hier stehen die Heilungschancen leider nicht mehr so gut, wie bei einer Erkrankung, die frühzeitig erkannt und sofort behandelt wird. Für die Diagnosestellung sind eine Kernspintomographie, eine Knochenszintigraphie und Blutuntersuchungen (Tumormarker) nötig. Bei Verdacht auf Knochenkrebs, oder Knochenmetastasen, ist eine Gewebeentnahme zwingend notwendig. Diese Proben werden dann in einem dafür vorgesehenen Labor einer feingeweblichen Untersuchung unterzogen.

Leider sind die Ursachen für den primären Knochenkrebs nicht bekannt, Knochenmetastasen treten in der Regel nach einem Brust-, Prostata-, Lungen-, Nieren-, und Schilddrüsenkrebs auf. Eine Prognose zu stellen ist lediglich beim primären Knochenkrebs zu stellen, hier stehen die Chancen allgemein nicht schlecht. Bei Knochenmetastasen wird die Prognose vom Primärtumor beeinflusst und bestimmt.

Knochenkrebs wird in der Regel als sehr aggressiv betrachtet. Es bedarf harter und häufig beschwerlicher Methoden zur Heilung. Die Therapien sind meist sehr kräftezehrend. Während der Therapie-Phase ist das tägliche Leben stark beeinflusst. Desto mehr Metastasen sich gebildet haben, desto schlechter stehen die Heilungschancen. Der Knochenkrebs ist einer der schlimmsten Krebsarten beim Menschen. Die Heilungschancen sind individuell verschieden. Natürlich gilt auch hier, wie bei jedem Krebs, desto früher er erkannt wird, desto besser stehen die Chancen einer Heilung.